6 Tipps gegen die Müdigkeit nach dem Essen

Du kennst das: endlich Mittagspause, schnell ne leckere Portion Schnitzel mit Pommes oder ne gute Portion Spaghetti, das gibt Kraft für den Nachmittag… Oder nicht??

Was auf den ersten Blick nach einer tollen Wahl in der Mittagsstunde wirkt, ist verantwortlich für das gefürchtete “Schnitzelkoma”, das vermutlich jeder von uns kennt. Doch was führt eigentlich genau dazu, dass man direkt nach so einer Mahlzeit am liebsten ein Schläfchen machen würde – und viel wichtiger: wie kann man dieses Mittagstief vermeiden?

Pommes, Nudeln, Zuckerwatte – ein und dasselbe

Wie? Zuckerwatte und Pommes sollen dasselbe sein? Und wieso hängt das mit dem Mittagstief zusammen? Ein Witz? – Nein, aber der Reihe nach…
Ok, Pommes und Zuckerwatte sind natürlich nicht zu 100 % dasselbe, also nicht in ihrer ursprünglichen Form. Nachdem der Körper diese Dinge verdaut hat, so ist zumindest jedes mal ein spezielles Endprodukt dabei, und das ist… richtig erkannt, Zucker – besser gesagt Glukose, und diese Glukose kann für das entsprechende Mittagstief verantwortlich sein. Ich erspare mir hier eine längere Erklärung, wie mittels Enzyme Stärke und Mehl in Einfachzucker, sprich Glukose umgewandelt werden. Für cheap nba jerseys den Kampf gegen das “Schnitzelkoma” genügt es zu wissen, dass Cole eine solche Umwandlung stattfindet.

Ok, und wieso ist es für das Gehirn nicht gut Zucker bzw. Stärke & andere Kohlenhydrate beim (Mittag)essen zu sich zu nehmen und wieso wird man müde?

  1. Der schwankende Insulinspiegel macht’s…
    Das Problem: Nachdem man seinem Körper, z.B. durch Pasta oder Pommes, größere Mengen an Kohlenhydraten zugeführt hat, die mittels Verdauung schnell in Glukose umgewandelt werden, führt dies zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Daraufhin reguliert das Hormon Insulin kurz gefasst den Transport der Glukose in die Zellen zur Energiegewinnung, und der Blutzuckerspiegel sinkt.
    Leider ist diese Energie auch sehr schnell aufgebraucht. Da das ausgeschüttete Insulin aber dafür gesorgt hat, dass der Zuckerspiegel im Blut gesenkt wurde, fehlt nun zunächst der Zucker für die weitere Versorgung durch die Blutbahn. Unser Körper verfügt zum Glück über entsprechende Speicher und kann wieder für eine Energieversorgung durch Glukose sorgen, bis dies allerdings geschieht, sind unsere grauen Zellen leider unterversorgt (Unterzucker) – und diese Zeit möchte unser Körper am liebsten mit Schlaf als Notfallprogramm überbrücken.
  2. Schlechtere Hirnleistung bei permanent hohem Blutzucker im Alter.
    Nicht nur die temporäre Auswirkung durch den Zuckerspiegel-Abfall ist ein Problem, auch ist die Gehirnleistung unter hohem Zuckergehalt auf lange Sicht nicht ideal, wie eine Studie [1] von Agnes Flöel [2] der Berliner Charité ergab. Zwar wurde die erwähnte Studie mit Teilnehmern fortgeschrittenen Alters durchgeführt und bezieht sich auf die langfristige Auswirkung eines hohen Blutzuckerspiegels, allerdings kann dies durchaus auch als Empfehlung gesehen werden, generell weniger Zucker zu sich zu nehmen – also auch in der Mittagspause.

Kohlenhydrathaltige Speisen sind allerdings nicht die einzigen “Bösewichte”, die einem den produktiven Start in den Nachmittag schwer machen.

Blut- und Wassermangel als weitere Faktoren für die Müdigkeit

Für unsere Verdauung benötigt unser Körper cheap jerseys ausreichend Flüssigkeit, und für den Nährstofftransport und die Funktion entsprechend Blut – auch wenn dies dann woanders fehlt. Neben unserem Magen benötigt allerdings bekanntermaßen auch unser Gehirn diese zwei Komponenten dringend, um gute Leistung vollbringen zu können. Isst man entsprechend schwer verdauliches bzw. zu wholesale mlb jerseys große Portionen, so geht unser Gehirn auf Sparflamme, und unser Körper versorgt die Teile, die dann wieder Energie für die Zukunft liefert: den Magen und den Darm.

6 Tipps gegen die Müdigkeit nach dem Essen

Um dir nun einen Sturz in das Mittagstief zu ersparen, kannst du entsprechend auf die eben erwähnten Faktoren achten, und folgende 6 Punkte helfen dir dabei:

  1. Bei der Auswahl der Speisen solltest du eher zu Eiweißhaltigem greifen. Hier eignet sich beispielsweise Fisch sehr gut, aber auch ein reines Rindersteak ist gegebenenfalls eine Option (die Portionsmenge sollte allerdings nicht übermäßig groß sein, da hier die Verdauung wieder übermäßig beansprucht würde, da Fleisch etwas schwieriger zu verdauen ist). Eiweiß dient dem Körper als guter Lieferant für wichtige Aminosäuren, die unser Gehirn benötigt. Außerdem kann der Körper theoretisch auch aus Eiweiß Glukose bilden, allerdings nur, falls er sonst keine Kohlenhydrate bekommt. Dieser Prozess ist für ihn recht schwer und damit wird der Blutzuckerspiegel nur sehr langsam erhöht und schwankt nicht.
  2. Wenn schon Kohlenhydrate, dann “langkettige” (langsam verdauliche). Besonders “kurzkettige” Kohlenhydrate (klassische Weißmehlprodukte wie Weißbrot, Zero normale Pasta, etc., weißer Reis, Haushaltszucker usw.) führen zu einer sehr schnellen Verarbeitung und dadurch zu einem schnellen Abfall des Blutzuckerspiegels. Gute Lieferanten für langsam verdauliche Kohlenhydrate sind beispielsweise Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Sauerkraut, Linsen, Kidneybohnen etc.
  3. Wähle eine kleinere Portionsgröße. Ein konstanter Insulinspiegel ist für die Arbeit unseres wholesale jerseys Gehirns besser – also lieber mit Walnüssen oder Mandeln (weiterer Vorteil: diese beinhalten viele gesunde Fette) ein bis zwei Snackpausen einlegen. Das fördert die Konzentration und hält den Zucker- und Insulinspiegel auf einem guten und relativ konstanten Niveau.
  4. Achte auf deinen Wasserhaushalt. Um entsprechend Leistungsfähig zu sein, benötigt unser Gehirn Flüssigkeit. Da unsere Verdauung allerdings auch größere Mengen an Wasser benötigt, sollte man vor allem über die Mittagszeit ausreichend trinken. (Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist generell für die Hirnleistung nicht verkehrt.)
  5. Nutze Zimt als Insulinbremse. Studien [3] haben gezeigt, dass Zimt zur verlangsamten Insulinausschüttung beitragen kann. Dies führt also auch zu einem langsameren Abbau des Blutzuckers und damit wird der Körper konstant besser versorgt. Außerdem bekommt er so mehr Zeit um auf den Abbau des Zuckers im Blut zu reagieren und die Glukosespeicher entsprechend “anzuzapfen”. Aber Achtung, der Effekt ist nicht so groß, dass man damit ein halbes Kilo Nudeln ausgleichen kann…
  6. Geh ein paar Meter an der frischen Luft spazieren. Wie schon erwähnt benötigt dein Körper Blut für die Verdauung. Um das Blut nach einem entsprechenden Mittagessen wieder in den Kopf zu transportieren, eignet sich ein Spaziergang an der frischen Luft ideal. Damit stellst The du zugleich auch die ausreichende Sauerstoffversorgung deines Gehirns sicher – und das macht wach.

Zusammengefasst ist es für die Mittagspause ideal ein Gericht zu wählen, welches eher einen höheren Eiweißgehalt besitzt, nicht zu groß ist und bei dem die Kohlenhydrate vom Körper nur langsam verdaut werden können. Hier eignet sich z.B. eine kleine bis mittelgroße Portion gegrillter Fisch mit gedünstetem Gemüse bzw. einem kleinen Beilagensalat. Kombiniert mit einem Spaziergang an der frischen Luft, und du kommst du erholt und voller Energie zurück an deinen Schreibtisch – auch ganz ohne Mittagsschlaf.

 

Anmerkung: Natürlich gibt es noch weitere Alternativen, um ein Schwanken des Insulinspiegels zu vermeiden, wie z.B. die ketogene Ernährung oder auch Intermittent Fasting um tagsüber konstant fit, wach und konzentriert zu sein. Da dies allerdings besondere Ernährungsformen sind, würden sie den Rahmen dieses Artikels sprengen. Zumindest auf die von mir praktizierte ketogene Ernährung werde ich in Zukunft in einem separaten Beitrag eingehen. So stay tuned.

 

Was sind deine Erfahrungen mit Mahlzeiten zur Mittagszeit bevor es wieder an die Arbeit geht? Ich freue mich über Kommentare zu deinem heftigsten “Schnitzelkoma” oder auch deine Ideen für das ideale Essen um direkt nach der Pause wieder durchstarten zu können.

 

Quellen:

[1] http://www.neurology.org/content/81/20/1746.full.pdf+html

[2] http://www.neuroscience-berlin.de/people/faculty-researchers/faculty/floeela/

[3] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1702671?dopt=Abstract

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